Beitrag Forum Andelfingerzeitung vom 22.9.2017

Nicht jeder kann im Weinland mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren. Wir haben im ganzen Bezirk 11030 Erwerbstätige. Die rund 2400 Arbeitsstätten im Bezirk Andelfingen bieten 8100 Arbeitsplätze an. Theoretisch müsste also jeder vierte ausserhalb des Bezirkes seiner Tätigkeit nachgehen. Praktisch werden es aber vielmehr Personen sein. Auch kommen „Auswärtige“ ins Weinland für ihren Broterwerb. Unser ländlicher Bezirk ist auf flüssige Strassen angewiesen.

Weniger Stau hilft dem Gewerbe Arbeits- und Ausbildungsplätze zu erhalten. Wir müssen das Problem jetzt an die Hand nehmen. Gibt es doch immer mehr Personen auf Schienen und Strassen. Leider wird diese Entwicklung auch in Zukunft so bleiben. Umso wichtiger ist jetzt ein Handeln. Störungsfreie Strassen sind die Lebensadern der KMU, dem Rückgrat der Zürcher Wirtschaft. Im 2016 verursachten diese Behinderungen einen volkswirtschaftlichen Schaden von rund 264 Mio. Franken im unserem Kanton. Oder für meinen kleinen KMU Betrieb sind es Franken 180‘000 Staukosten im Jahr! Dieses Geld fehlt für Investitionen und Innovationen, die immer wichtiger werden für den Erhalt der Arbeits- und Ausbildungsplätze.

Staus verursachen auch ein erhöhtes Sicherheitsrisiko und können zu unnötigen Verkehrsunfällen führen. Blaulichtorganisationen haben dann mit erheblichen Behinderungen zu rechnen, besonders auf Hochleistungsstrassen. Ein Vorwärtskommen ist nur durch Rettungsgassen möglich.

Ein leistungsfähigeres Strassennetz und die Verflüssigung des Verkehrs dient allen Verkehrsteilnehmern: den Blaulichtorganisationen, den KMU, den Velofahrern, dem motorisierten Privatverkehr, den Transportfirmen und den Transportfahrzeugen der öffentlichen Hand.

Machen sie es wie der Regierungsrat und der Kantonsrat und sagen sie JA zu leistungsfähigen Strassen im Kanton Zürich.

Paul Mayer
Präsident SVP Bezirk Andelfingen